Wunstorfer Stadtanzeiger

Sigwards Festival bei strahlendem Sonnenschein

 

IDEN­SEN (gi). Letz­tes Jahr Re­gen­wet­ter, die­ses Jahr gab es eine ü­ber­dachte Büh­ne, die aber höchs­tens we­gen des Schut­zes vor der strah­len­den Sonne zum Ein­satz kam. Beste Vor­aus­set­zun­gen zum Sig­wards Fes­ti­val, das von vie­len Gäs­ten be­sucht wur­de. Ver­an­stal­ter wa­ren wie im­mer die Sig­ward Sin­gers als Chor der Kir­chen­ge­meinde Iden­sen. In die­sem Jahr wirk­ten ne­ben dem Ver­an­stal­ter mit: Aca­pella Sül­beck, ad li­bi­tum aus Be­ren­bos­tel, da Capo aus Bis­sen­dorf und na­me­less voi­ces aus Bor­denau. Die Big­band der Mu­sik­schule Wunstorf un­ter der Lei­tung von Hans Wendt eröff­nete das Fes­ti­val. Nach Trom­pe­ten­klän­gen vom Kirch­turm mit Ca­trin Hat­ten­dorf und Diet­mar Bei­s­ner hielt Jörg Me­cke eine kurze An­dacht. Me­cke führte als Mo­de­ra­tor auch durch das ab­wechs­lungs­rei­che Pro­gramm. Und in der Pause spielte in der Kir­che Jo­han­nes Kühn tra­di­tio­nelle und mo­derne Or­gel­mu­sik. Ein ge­lun­ge­nes Fes­ti­val, es en­dete mit al­len Cören und dem Ka­non "Herr, bleib bei un­s". Fo­to: gi

vom 12.07.2018 | Ausgabe-Nr. 28A

 

HAZ-Leinezeitung
Konzert am 27.05.2018
 
Ferienstimmung am
Wochenend’ mit Sonnenschein
 

Der Berenbosteler chor ad libitum präsentiert Konzert
mit Schlagern der Zwanziger- bis Vierzigerjahre

 

Berenbostel. Fast 200 Besucher haben bei strahlendem Sonnenschein den Weg zu Redderts Saal in Berenbostel gefunden. Anlass war das Abschiedskonzert zu Ehren von Evelyn und Fritz Reddert, Inhaber der Gaststätte, die leider ihren Saal aufgeben müssen. Für das städtische Vereinsleben ist dies ein großer Verlust.

Seit rund 50 Jahren hatte der Chor hier sein Zuhause. Fast jede Woche wurde einmal geprobt, aber auch gern gefeiert. Als der Vorsitzende Karl-Heinz Wiesel das Ehepaar Reddert mit einer kleinen Laudatio würdigte und Blumen und besondere „Noten“ überreichte, waren Evelyn und Fritz Reddert sehr gerührt.

Doch das dauerte nicht lange, denn die Musikanten ließen die beiden schnell auf andere Gedanken kommen. Den Anfang machte der Storchenchor der Grundschule Luthe, den auch Chorleiter Albrecht Drude leitet. Die acht- bis zehn-jährigen Mädchen und Jungen – in grünen Batik-T-Shirts – sahen nicht nur schick aus, sondern sie sangen auch sauber, intonierten schwierige Passagen präzise und zeigten eine tolle Choreograpfie. Die Zuhörer schmolzen buchstäblich dahin. Es war aber auch zu lustig, wenn der Nachwuchs etwa „Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn“ oder „Wir machen Musik” glaubwürdig zu verstehen gab.

Dann setzte das Kammerorchester Wunstorf unter Leitung von Gabriel Gutzmann das Programm mit Schlagern der Zwanziger- bis Vierzigerjahre fort, beispielsweise mit „Veronika, der Lenz ist da” oder „Schöner Gigolo, armer Gigolo”. Spätestens bei „Donna Clara” wurden sie von einem vielstimmigen Besucherchor unterstützt.

Der chor ad libitum übernahm im Stile der Comedian Harmonists den letzten Teil des Programms. Dafür hatte Dirigent und Coach Albrecht Drude seine Sängerinnen und Sänger auf den Punkt vorbereitet, um diese anspruchsvollen Arrangements im entsprechenden Sound rüberzubringen. Bei dem Stück „Ich brech’ die Herzen der stolzesten Frau’n” wurden schnell Erinnerungen an den unvergessenen Heinz Rühmann wach. Passend zum schönen Wetter versetzte dann der gut aufgelegte Chor mit „Wochenend’ und Sonnenschein” den Saal in Ferienstimmung. Danach schmachteten die Herren „Ich küsse ihre Hand, Madame” mit Zylindern und weißen Handschuhen, während die Damen meinten „Die Männer sind alle Verbrecher”. Sie trugen die für die damalige Zeit typischen Kleider mit Federboas & Co., was den Auftritt sehr gelungen abrundete.

Der Chor schloss mit dem gefühlvollen „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück” seinen Auftritt ab und wurde zu Recht mit sehr viel Beifall belohnt.

Mit „Mein kleiner grüner Kaktus” setzten alle Mitwirkenden einen witzigen Schlusspunkt unter ein Konzert, mit dem sie den Zuhörern einen gelungenen, abwechslungsreichen Nachmittag beschert haben.

 

Ausgewählte Pressestimmen

Professor Peter Brünger mit Kulturpreis ausgezeichnet

Die Stadt Garbsen hat ihren elften Kulturpreis verliehen. Die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung ging in diesem Jahr an Professor Peter Brünger, Ehrenchorleiter des „berenbostel chor ad libitum“.

Bürgermeister Christian Grahl (rechts) dankt Professor Peter Brünger dafür, dass er mit seinem Engagement für den Berenbostel Chor ad libitum zu einer vielseitigen Garbsener Kulturszene beigetragen hat.

Rund 25 Jahre lang hat Brünger den Chor geleitet, maßgeblich geprägt und musikalisch vorangebracht. In seiner Wirkungszeit hat er geistliche Werke wie die Krönungsmesse von Mozart, das Gloria von Vivaldi und das Weihnachtsoratorium von Homilius mit dem Chor einstudiert und in Garbsen aufgeführt. Unter seiner Leitung fanden Auftritte in ganz Deutschland und dem europäischen Ausland statt. So sang der Chor unter anderem in den Garbsener Partnerstädten Hérouville-St-Clair in Frankreich und Wreschen in Polen. Eine besondere Chorreise führte nach Schweden. Auch nach seinem Ausscheiden ist Brünger dem Ensemble nach wie vor verbunden und unterstützt den Chor als Projektsänger bei besonderen Konzerten.

Brünger wurde 1950 in Osnabrück geboren, absolvierte von 1970 bis 1973 ein Lehramtsstudium an der Pädagogischen Hochschule Hannover. Parallel dazu studierte er Gesang bei Professor William Reimer an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Nach einigen Jahren als Lehrer im niedersächsischen Schuldienst war er als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Hannover tätig. 1984 promovierte Brünger zum Dr. phil. Von 1991 bis 1998 war er als Akademischer Rat im Lehrgebiet „Musik und ihre Didaktik“ an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover tätig. Von 1998 bis zu seinem Ruhestand war er Leiter der Professur für Musikpädagogik und Musikdidaktik an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Von 1993 bis 1995 war er Vorsitzender des Verbands Deutscher Schulmusiker, Landesverband Niedersachsen. In dieser Funktion war er Mitglied im Fachausschuss „Landesjugendchor“ beim Landesmusikrat Niedersachsen. Seit 1998 ist er externes Mitglied des Instituts für Musikpädagogische Forschung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Parallel zu seinen hauptberuflichen Tätigkeiten hat sich Peter Brünger stets als Chorleiter für das Singen in Laienchören eingesetzt. Zunächst zehn Jahre lang im Männerchor „Silcherbund Hannover“ und von 1991 bis 2015 im „berenbostel chor ad libitum“.

Mit dem Kulturpreis zeichnet die Stadt Garbsen Persönlichkeiten aus, die etwas Besonderes zum Kulturleben der Stadt beitragen oder beigetragen haben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Vera Brand (1994), Bodo Schmidt (2003), Karl-Heinz Strehlke (2005) und auch die Kellerbühne Garbsen (2014). „Garbsens Kulturleben ist so reichhaltig und bunt, dass man fast täglich etwas Neues sehen oder hören kann. Das verdanken wir den vielen Menschen, die ihre Ideen, ihre Kreativität und ihre Zeit für die Kultur in unserer Stadt einsetzen. Ein solcher Mensch ist Peter Brünger“, sagte Bürgermeister Christian Grahl bei der Preisverleihung.

 

Presse Garbsen v. 26.01.2018

 

Gelungene Konzerte in der vergangenen Saison

Jahreshauptversammlung des berenbostel chor ad libitum

 

Der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Wiesel berichtete von den vielen Aktivitäten des Chores und der Vorstandsarbeit, die es immer  wieder zu erledigen gibt.

Der Schatzmeisterin Dagmar Haroska bestätigten die Kassenprüfer eine solide Verwaltung der Finanzen. Mit ihr wurde auch der gesamte Vorstand entlastet und am Ende mit großem Beifall für die gute Arbeit des vergangenen Jahres belohnt.

 

Wieder gewählt wurden der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Wiesel und die Schatzmeisterin Dagmar Haroska. Das Amt des Pressesprechers übernahm Jörg Dierksen. Neue Kassenprüferin wurde Chris Diana Hackmann.

 

Der Vorsitzende des Kreis-Chorverbandes Hannover, Dirk Elmenthaler  ehrte für

25-jährige treue aktive Mitgliedschaft  Monika Päplow (Alt) und Karl-Heinz Wiesel (Tenor). Sie erhielten eine Nadel mit Urkunde und vom Chor einen schönen Blumenstrauß.

 

Chorleiter Albrecht Drude fasste  noch einmal aus seiner Sicht in launiger Weise die Auftritte im Jahre  2017 zusammen. Es war  ja das erste Mal, dass er  mit seinem neuen Chor zwei große  Konzerte in Steinhude und Berenbostel  inszeniert hatte. Fazit: Wir konnten wieder mehrere hundert Besucher mit unseren Vorträgen begeistern.  Dieses Mal Madrigale und die  kleine Orgelmesse von Haydn.

 

„Das beflügelt uns auf dieser Basis weiter zu machen“, so Drude.

 

 Für 2018 sind verschiedene Auftritte geplant, u.a. beim Sigwards - Festival im Juli in Idensen mit Songs im Stile der berühmten Comedian Harmonists und  zum Jahresende das wunderbare Weihnachtsoratorium von Saint Sains mit Solisten und kleinem Orchester, das als Projekt ausgeschrieben wird, damit auch andere interessierte Chorsänger mitwirken können.

 

Auch im neuen Jahr soll die Geselligkeit im Chor nicht zu kurz kommen. So sind u.a. eine Tagesreise und einige andere Veranstaltungen in der Planung.

 

 

 

Umschau, 25.10.2017
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Langer Applaus für ad libitum, Leine-Zeitung, 24.10.2017
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ad libitum begrüßt seinen neuen Chorleiter
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Konzert ad libitum und Con Spirito mit Hanna Jursch, Leine-Zeitung, 13.10.14
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